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Der Petersdom

Die Namen sind zahlreich: Petersdom, Peterskirche, St. Peter, San Pietro. An der Stelle, wo der Überlieferung nach das Grab des Heiligen Petrus liegt, ließ Konstantin, der erste Christliche Kaiser Roms, Anfang des 4. Jahrhunderts die Kirche San Pietro errichten. Nachdem die Kirche im Lauf der Zeit baufällig geworden war, wurde im  Jahr 1506 der Grundstein für die neue Kirche gelegt, die nach 120 Jahren Bauzeit fertig gestellt und über Jahrhunderte die größte der Christenheit war. Auf über 15 000 Quadratmetern finden hier rund 60 000 Gläubige Platz. 

Hier, unter dem zentralen Heiligtum der römisch-katholischen Kirche, ist die Antimaterie versteckt. Mitten auf dem Grab des heiligen Petrus befindet sich der glänzende, todbringende Zylinder.

In der Realität muss man gar nicht erst so tief in die Nekropole hinunter klettern, um zum Grab zu gelangen; es liegt direkt unter dem Altar. Wir sehen die Öllämpchen, die wie auf einer Reling um das Grab herum angeordnet sind. Es sind wirklich nur kleine Lämpchen - wie hat der Camerlengo damit seine Kleidung tränken können?