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CERN - Wie alles beginnt

Robert Langdon (Tom Hanks), Harvard-Professor und Spezialist für Symbolologie, bekommt einen mysteriösen Hilferuf: Ein Forscher wurde in seinem Schweizer Labor ermordet aufgefunden, ein geheimnisvolles Symbol ist auf seiner Brust eingebrannt: Das Anagramm „Illuminati“.

Die Europäische Organisation für Kernforschung CERN befindet sich bei Genf an der französisch-schweizerischen Grenze. Mit fast 3.000 Mitarbeitern ist es das weltweit größte Forschungszentrum für Teilchenphysik.

Im September 2008 hat hier der leistungsstärkste Teilchenbeschleuniger der Welt, der Large Hadron Collider LHC, auch „Weltmaschine“ genannt, den Betrieb aufgenommen.  In bis zu 150 Metern Tiefe erstreckt sich der 27 Kilometer lange Ringbeschleuniger bis hinüber nach Frankreich. Mit seiner Hilfe versuchen Wissenschaftler Antworten auf die grundlegenden Fragen zu finden: Wie funktioniert unser Universum, wo kommt es her und was hält es zusammen?

Im Juli 2007 besuchte Regisseur Ron Howard CERN und unterhielt sich dort mit den Fachleuten, um die wissenschaftlichen Hintergründe im Film so wahrheitsgetreu wie möglich darzustellen. Ein Jahr später wurden von der Special Effects Firma MPC Aufnahmen des LHC gemacht, um später am Rechner ein 3D-Modell zu erzeugen. Gefilmt wurden die Szenen dann im Studio in Los Angeles.

Am 12. Februar 2009 kam Hollywood wieder in die Schweiz: Für einen Pressetermin stellten sich Tom Hanks, Ayelet Zurer und Ron Howard den Fragen der Journalisten.